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Das
Urheberrecht ist der Motor des Fortschritts
Das Urheberrecht ist der
Wächter der wertvollsten Fertigkeit: Fantasie.
"Fantasie", sagte George Bernard Shaw, "ist
der Beginn des Schaffensprozesses". Vorstellungskraft
zündet Ideen oder Gefühle, die dann in ein Gemälde,
einen Roman, eine neue Erfindung oder ein Musikstück
verwandelt werden könnten. Das Urheberrecht schützt
den Ausdruck einer Idee. Es erlaubt den Menschen, zu "schaffen".
In unserem Alltag, von der Zeitung, die wir am Morgen kaufen,
bis hin zum Rezept für ein neues Gericht, wurde nahezu
alles von jemandem geschaffen. Der Umstand, dass die Menschen
Eigentümer des Ausdrucks ihrer Ideen sein können,
bedeutet, dass sie potentiell ihren Lebensunterhalt damit
verdienen können, diese Ideen zu entwickeln.
Wenn zum Beispiel jemand mit einem brillanten neuen Gemälde
kommt, und ein anderer fotografiert es und beginnt mit der
Massenproduktion von Drucken, dann ist es für den Maler
viel schwerer, mit seiner Arbeit seinen Lebensunterhalt zu
verdienen. Die Urheberschutzgesetze sind dafür da, das
zu verhindern.
Der Ausdruck ihrer Ideen gehört den Menschen genauso
wie das Auto oder das Haus oder die DVD, die sie gekauft haben.
Das Recht des Einzelnen - bzw. der Gruppe - an seinen/ihren
Ideen und der Vergütung für seine/ihre Zeit und
Mühen müssen geschützt werden.
Musik und Urheberrecht.
Das Urheberrecht wird schon lange angewendet und hat sich
an zahlreiche technologische Veränderungen angepasst
- von der Druckpresse über die Vinylplatte bis zur CD,
zur Digitaldatei und zum Internet. Die Gründe für
das Urheberrecht bleiben jedoch so bedeutend wie eh und je.
Das Urheberrecht ist Triebkraft für die künstlerische
Kreativität, Grundlage für das Musikgeschäft
und eine Möglichkeit für Leute, die eine Begabung
für Schreiben, Produzieren oder Singen haben, sich mit
dem, was sie - und ihre Fans - lieben, ihren Lebensunterhalt
zu verdienen.
Erschafft jemand ein Musikstück (oder einen Text, eine
Grafik, ein Foto, Filmmaterial oder irgend etwas anderes,
das unter den Begriff "geistiges Eigentum" fällt),
ist ein ganzes System von Rechten damit verbunden, die darlegen,
was man mit dem Material tun darf und was nicht.
Zum Beispiel dürfen Sie nicht einfach eine Arbeit kopieren
und sie als Ihre eigene ausgeben - wie jeder Student, der
jemals Vorlesungen über Plagiate gehört hat, weiß.
Sie dürfen keine Kopien eines Blockbuster-Films anfertigen
und sie aus Ihrem Kofferraum verkaufen. Sie dürfen Software
nicht von Computer zu Computer kopieren oder ein Foto in einer
Werbung verwenden oder ein Musikvideo öffentlich aufführen,
wenn Sie nicht jene bezahlt haben, die Eigentümer der
Rechte sind oder an die die Rechte übertragen wurden,
und wenn Sie sich nicht vergewissert haben, dass sie damit
einverstanden sind, dass ihre Arbeit in der betreffenden Art
und Weise genutzt wird.
Urheberrecht in der digitalen
Welt.
Das Urheberrecht gewährt den Leuten, die an der Erschaffung
von Musik beteiligt sind, diverse Rechte in Bezug auf die
Vervielfältigung, den Vertrieb, die Aufführung und
die Internetübertragung ihrer Musik. Dazu gehört
auch der Schutz der Künstler, Komponisten, Musikverleger
und Produzenten.
Die Regeln unterscheiden sich von Land zu Land, und einige
Länder gestatten ein begrenztes Kopieren und eine begrenzte
Aufführung, die wirklich "nur zum Hausgebrauch"
dienen. Das Heraufladen von Musik ins Internet und anderes
wahlloses Kopieren und Verbreiten von Musikdateien stellt
jedoch eine Urheberrechtsverletzung dar, wenn es ohne die
Genehmigung des Inhabers der Urheberrechte geschieht. Hier
handelt es sich nicht mehr um Privatkopien, sondern um sehr
öffentliche Kopien, besonders, wenn man bedenkt, dass
nahezu eine halbe Milliarde Nutzer sofortigen Zugang zu Material
haben, das ins Internet gestellt wird,.
Hält diese Art von Kopieren und Verbreiten an, ohne Rücksicht
auf jene, deren Ideen, Talente und Fertigkeiten die Musik
erschaffen haben, werden diese Menschen vielleicht einfach
nicht mehr in der Lage sein, schöpferisch tätig
zu sein - in diesem Fall sind wir dann alle Verlierer.
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